Infos zur Praxis und Ausbildung

Die Teilnehmer des "Vereins für Dynamische Graphologie in der Psychodiagnostik" (VDGP) sind Psychotherapeuten, Jugendgraphologen, Lehrer und in weiteren psychosozialen Berufen Tätige. Sie bringen aus dem Kontakt zu Jugendlichen und deren Schwierigkeiten Erfahrungen mit und diskutieren auf der Grundlage der Schrift und der Graphischen Tests über Möglichkeiten der Hilfestellung in der Praxis der Berufsbereiche. Die Deutung der Schriftphänomene und der Graphischen Tests, also die Diagnose, geschieht in gemeinsamen Gesprächen, sodass Einzeldeutungen immer der Überprüfung und Korrektur ausgesetzt sind (Evaluation). Gleichzeitig erfahren die Teilnehmer der Tagesseminare eine Vertiefung des graphologischen Lehrgutes von Ursula Avé-Lallemant, welches die Grundlage der graphologischen Tätigkeit ist. Da die Übung im Schreiben zunehmend zurückgeht, erfahren andere Diagnostika, wie graphische Tests, mehr Gewicht. Im Mittelpunkt der Diagnostik graphischer Tests stehen der Baumtest. Der Wartegg-Zeichen-Test und der Sterne-Wellentest, die jeweils verschiedene Schichten der Persön-lichkeit repräsentieren. Der ständige Umgang mit diesen graphognostischen Mitteln vertieft die Übung in der Interpretation.

 Adressaten

Angesprochen sind besonders die psychosozialen Berufe. Für Lehrer sind zwei hilfreiche Bände erschienen: "Pubertätsmerkmale" und "Notsignale in Schülerschriften".

 Ausbildung

Unter den graphologischen b.z.w. schriftpsychologischen Vereinigungen, die auch versierte Spezialisten für Jugendschriften haben, führt der VGDP in München Fortbildungsseminare durch. Zweimal jährlich treffen sich Mitglieder des Vereins aus Therapeuten und anderen psychosozialen Berufen zu einer ganztägigen Veranstaltung, um das Lehrgut zu intensivieren und sich in schwierigen Fällen aus der Praxis zu beraten.